Auf Einladung der lettischen Projektteilnehmer nahmen Annelore und ich an einer Internationalen Woche und an einer Konferenz der Hochschule Rezekne ( Rezekne Augstskola) vom 24-28.02.1909 teil. Es waren zu dieser internationalen Konferenz Vertreter aus Aserbeidschan, Belgien, Norwegen, Spanien und Littauen gekommen, die durch unterschiedliche Projekte mit der Hochschule verbunden sind.
Diese Verteter wurden am 24.02 sehr herzlich vom Rektor der Augstskola Rezekne, einer Hochschule mit den Fakultäten Geisteswissenschaften und Recht, Ökonomie, Ingenieurwesen und Pädagogik zur internationalen Woche empfangen und über die Hochschule informiert. Danach informierten die Gruppen aus Spanien, Deutschland, Aserbeidschan und Littauen über ihre Einrichtungen bzw. über ihr Land. Anschließend saßen wir im Büro unserer Projektpartnerin zusammen und wurden mit einem Balsams sehr herzlich auch von unseren anderen lettischen Projektpartnern (Iveta, Valdis, Irena) begrüßt. Am 25.02. präsentierten die ausländischen Teilnehmer dann ihre Themen, die zum Teil identisch mit dem Vortrag im Workshop der Konferenz waren. Da ich im Computerraum vortragen konnte, versuchten wir eine online Präsentation mit unseren finnischen Projektpartnern und mit SLO in Deutschland zu verwirklichen. Leider scheiterte das daran, daß der Skypezugang per Mikrofon und Lautsprechern nicht funktionierte, so konnten die finnischen Partner zwar ihre Bilder zeigen, aber wir konnten sie im Computerlab nicht hören. Der Unterricht wurde von mir in Englisch gehalten und jeweils ins Lettische übersetzt,die jungen Studenten waren sehr schüchtern. Am Abend saßen Mara und ich im Hotelzimmer zusammen und ich zeigte ihr "Mikogo"und "Posterous", sie und die englische Übersetzerin Inta wollen Kontakt zu SLO aufbauen. Mara überraschte mich dann mit ihrem eigen posterous (siehe unten), in dem sie auf Englisch die Tagung beschrieb und mit Bildern ergänzte.
Am Donnerstag der internationalen Wcohe zeigten uns unsere lettischen Gesprächspartner aus der Deutschrunde Rezekne. Mara, eine Fulbrightstipendatin aus Pennsylvenien, Lettin und Deutschlehrerin, schloss sich unserer Gruppe an, so daß wir mehr Informationen als erwartet über Rezekne erhielten. Wir besuchten eine Kirche der Russisch Altgläubigen, das Kunsthaus und außerdem noch eine Töpfer, der vor unseren Augen eine latgallische Vase formte und uns zeigte wie er nach alter Art seinen Brennofen anheizt und brennt.Den Abend beschlossen wir auf Einladung von Iveta und Velta in eienr sehr gemütlichen Kneipe. Am Freitag wurde die Konferenz offiziel vom Rektor und von der Leiterin des Pädagogischen Insitutes eröffnet, danach folgten kurze Begrüßungsreden der ausländischen Gäste. Anschließend fanden die einzelnen Workshops statt. In dem Workshop "Lebenslanges Lernen" brachte das Projekt "active ict" über Spanien und Deutschland eigene Beiträge zum Thema Seniorenlernen mit ein.
Das Thema von SLO war: Life Long Learning, EEE-PC, Web 2.o- eLearning in webcommunities and personal learning environments (siehe Anhang). Der Workshop umfasste 5 weitere sehr unterschiedliche Themengebiete. Es war leider wenig Zeit für Diskussionen vorgesehen, so daß ein Austausch nur kurz zustande kam.Der Abend schloss mit dem "social event" in einer reizenden Villa. Am nächsten Tag folgte nach Abschluss der Konferenz ein besuch der ältesten Stadt von Latgalen (Landesteil von Lettland) in Ludza. Wir besuchten dort nicht nur die Burgruine und ein volkskundliches Handwerksstätte, sondern auch ein Konzert einer jungen Gruppe, die den ersten Preis im Lettischen Fernsehen gewonnen hatte. Am Abend waren wir dann noch bei unseren lettischen Projektpartnern eingeladen.
Am Sonntag fuhren wir mit dem Bus der Hochschule 3 1/2 Stunden nach Riga. Wir hatten dann noch Zeit die wunderbaren "art nouveau" Häuser in Riga zu besichtigen.
Wir kamen todmüde aber mit sehr viel neuen Erfahrungen und Kontakten ins warme Schleswig-Holstein zurück.
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